Ein Gebäude für alle Fälle

Flexibel. Elegant. Ernsthaft lässig: Räume, die mehr können.

New Work, Berlin, 2025
//LEED Platin //WiredScore Gold
SELLER 17 ist ein Gebäude, das Zukunft nicht nur behauptet, sondern baut. Nachhaltig geplant, flexibel nutzbar und offen für Mieter:innen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Genau deshalb wurden die Gemeinschaftsflächen so gestaltet, dass sie nicht vorgeben, wer hier arbeitet, sondern ermöglichen, wie man hier arbeitet. Gemeinschaftslobbies werden zu Begegnungsräumen, die ein echtes Wir‑Gefühl schaffen – auch wenn die Mieterstruktur eher Patchwork als Monokultur sein sollte

Design, das Haltung beweist

Für die Gemeinschaftsflächen setzt Kinzo auf Materialien, die mehr sagen als tausend Moodboards: Terrazzo, Holz, strukturierter Sichtbeton, dazu weinrote Akzente, die sich unaufdringlich in Szene setzen. Die Räume bleiben neutral genug für jede Branche, aber charaktervoll genug, um nicht in den „Corporate Beige“-Topf zu fallen.

 Zitat Ina Nikolova:
 „Ein attraktives Büro erfordert ein Zusammenspiel aus Funktionalität, moderner Ausstattung und inspirierendem Arbeitsumfeld.“

Klingt nüchtern – ist aber in Wirklichkeit das Geheimrezept hinter dieser eleganten, subtil-selbstbewussten Gestaltung.

Die Lobbys sind mehr als dekorative Empfangsräume: Eine flexible Designsprache, die Identität schafft, ohne bestimmte Branchen oder Zielgruppen auszuschließen, bietet die Möglichkeit, Services für eine heterogene Mieterstruktur anzubieten.
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Die Großzügigkeit der Lobbys bieten auch Raum für flexible Arbeitsplätze, lange Arbeitstische, Rückzugsnischen und Besprechungsräume.

 Zitat Luca Marinelli: 
„Für jede Funktion entwickelten wir ein Designelement, das als Katalysator wirkt – vom Empfangstresen bis zur Sitznische.“
 Oder anders gesagt: Jeder Bereich hat eine Aufgabe. Und eine Haltung.

Nachhaltigkeit zum Durchatmen

SELLER 17 erfüllt LEED Platin, WiredScore Gold und strebt eine WELL-Zertifizierung an – kein Greenwashing, sondern ein klares Commitment. Begrünte Dachterrassen, Gartenhöfe, Fahrradstellplätze, E‑Ladesäulen: Hier wird Nachhaltigkeit nicht als Trend behandelt, sondern als Grundlage. Die Räume sind so konzipiert, dass sie dauerhaft leistungsfähig bleiben – energetisch, sozial und funktional.
Prozesskultur, die tatsächlich etwas verändert
Das Projekt wurde im wöchentlichen LEAN‑Management‑Rhythmus geplant. Das bedeutete: weniger Reibungsverluste, mehr Transparenz, schnelleres Reagieren. Und ja, manchmal auch ehrliche Gespräche darüber, was wirklich funktioniert. Das Ergebnis? Transparente Kommunikation und schnelle Entscheidungen machten den Planungsprozess effizient und flexibel. Ein Best-Practice-Beispiel für moderne Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Architekturbüro.
Fotos: Sebastian Dörken, Max Schröder
Kunde PORR GmbH & Co. KGaA
Jahr 2025
Projektentwicklung UBM Development
Ort Sellerstraße 17, Europacity Berlin
BGF 1910 qm
Architekt GFB Alvarez & Schepers GmbH
Leistung Gestaltung der Gemeinschaftsflächen im Bürogebäude, Signaletik, Beleuchtung, LP 1-5, Künstlerische Oberleitung
Typologie New Work