Wie schafft man für ein japanisches und international tätiges Unternehmen einen Standort, der weltweit zur Marke passt und sich gleichzeitig unverwechselbar nach München anfühlt?
Der Bestand war funktional organisiert. Arbeitsplätze entlang der Fassade, eine funktionale Mittelzone, viel Offenheit, wenig Struktur, wenig Charakter. Die Fläche erfüllte ihren Zweck, erzählte aber keine Geschichte.
Unsere neue Planung denkt den Grundriss konsequent neu.
Raum-in-Raum-Elemente strukturieren die unterschiedlichen Arbeitswelten auf der Fläche: Sie schaffen Orientierung und integrieren gleichzeitig Akustiklösungen, Stauraum, Garderoben und abgetrennte Kommunikationsbereiche und schaffen Orientierung, ohne den Raum zu zerteilen.
Die stärksten Räume entstehen oft aus Gegensätzen.Hier treffen die Klarheit und Präzision internationaler Designstandards auf die Materialkultur der Region. Sanfte Farbtöne, ruhige Raumstrukturen und die grafische Ordnung der Marke verbinden sich mit Filz, Ziegel, Bronze und lokalen Materialreferenzen.
Die internationalen Design Guidelines geben den Rahmen vor, KINZO übersetzt ihn in den Münchner Kontext. Klare Geometrien, sanfte Farben und präzise Markenästhetik treffen auf warme Materialien und lokale Referenzen. So bleibt der Standort unverkennbar Teil der globalen Marke und wird zugleich unverkennbar München, ohne folkloristisch zu werden.Denn globale Vorgaben und lokale Identität sind keine Gegensätze. Man braucht nur einen Planungspartner, der beide Sprachen verbindet.
| Kunde | Internationales Versicherungsunternehmen mit japanischen Wurzeln |
| Jahr | 2025–2026 |
| Ort | Sendlinger Tor, München |
| BGF | 595 m² |
| Architektur | k.A. |
| Typologie | Workplace Strategy, Interior Design, Entwurf und Generalunternehmer-Ausschreibung sowie gestalterische Qualitätssicherung während Planung und Umsetzung (Leistungsphasen 1–3 und 8) |
| Scope | PL 1-7, KOL, Storytelling/Designguide, Bauteilkatalog für Denkmalschutzbehörde |
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