Suhrkamp Verlag

Der renommierte Suhrkamp Verlag war auf der Suche nach einem Raumkonzept, das die Identität des Verlags widerspiegeln sollte. Gebraucht wurde ein Maßanzug, schlicht und elegant sowie passend für 135 Mitarbeitende und Tausende von Büchern.

 

Unsere Vision war ein Haus, das anstatt auf Wänden und Stützen auf geschosshoch gestapelten Bänden ruht. Entsprechend mussten Regale beinahe jede freie Fläche an den Wänden ausfüllen und diese gleichsam ersetzen. Kinzo ließ die Wände, einer inneren Fassade gleich, durch die 6 Geschosse des Gebäudes meandern. Durch diesen Kniff wurden nicht nur mehr Wandfläche und damit laufende Regalmeter über insgesamt knapp 5 Kilometer geschaffen, sondern zugleich konnte die Fläche der Zimmer optimiert und kleine Nischen geschaffen werden – für alle Mitarbeitenden nutzbar als Rückzugsräume für spontane Meetings, Kommunikationsinseln, Think Tanks oder Telefonkabinen.

 

Kinzo ermöglichte nicht nur, dass alle Bücher und Regale in das Haus integriert werden konnten, es wurde außerdem ein Raumangebot geschaffen, das den unterschiedlichen Anforderungen der Nutzer zugleich maßgeschneidert und flexibel gerecht wird – für eine raumübergreifende Arbeit mit Kommunikation auf Augenhöhe. Obwohl mit hochwertigen Materialien und Produkten gearbeitet wurde und viele Einbauten erst individuell angefertigt werden mussten, blieben unsere Lösungen kostengünstig und im Rahmen des vorgegebenen Budgets. Kinzo konnte den besonderen Anforderungen und Bedürfnissen einer Institution der Hochkultur gerecht werden, die sich nun in neuem Gewand präsentiert.

 

Architektur von Bundschuh, fotografiert von Schnepp Renou und Sebastian Dörken

Kunde:
Suhrkamp Verlag AG
Jahr:
2019
Ort:
Berlin
BGF:
3.271
Wir denken immer dreidimensional. Es geht immer um Form, Funktion und Konstruktion. Alles muss sich fügen, alles muss passen!
(Martin)
Unsere Arbeit spannt den Bogen von der soziologischen Untersuchung bis hin zum fertigen Produkt.
(Karim)
Unsere Idee von Design und Architektur ist eine spaßerfüllte, die das Risiko innovativer und außergewöhnlicher Ansätze nicht scheut!
(Chris)
Schon im Studium haben wir drei gut zusammen gearbeitet. Und für uns war immer klar, dass Architektur nicht an der Türschwelle aufhört.
(Karim)
Wir denken immer dreidimensional. Es geht immer um Form, Funktion und Konstruktion. Alles muss sich fügen, alles muss passen!
(Martin)
Wir sind oft auf die Nase gefallen: Aber das Risiko hat sich gelohnt und Kinzo hat eine unglaubliche Entwicklung genommen.
(Chris)