Potential erkennen und maßgeschneidert transformieren.

Standortentwicklung im Bestand.

Bauen im Bestand, Berlin, 2025-2026

Der Marienpark ist für uns kein Neuland. Bereits 2023 waren wir hier für den Kunden tätig und entwickelten Grundrissszenarien für Büro-, Labor- und Produktionsflächen sowie Styleguide und Signaletik/Wegeleitsystem.  

Damit beschäftigten wir uns schon früh mit den Anforderungen hybrider Arbeits-, Forschungs- und Produktionswelten im Quartier. Der Standort ist wiederum Teil der großflächigen Quartiersentwicklung des Marienparks, in der moderner Gewerberaum mit historischem Gebäudebestand verbunden wird.  

Im Marienpark sehen wir das Potential, was gute Quartiersentwicklung braucht: Identität, Geschichte und eine starke bauliche Substanz.

Erfahrung, eine Maßstabsebene weiter 

Mit Marienpark konnten wir diese Standorterfahrung weiterführen, diesmal mitten im denkmalgeschützten Bestand. Unsere Aufgabe ist nicht, diese neu zu erfinden, sondern sie strategisch weiterzudenken.  Aus Kundensicht ging es nicht nur um eine Halle, sondern um die Frage, welche Rolle dieser Ort künftig für Berlin spielen kann. Unsere Aufgabe: die Brücke zwischen Quartiersstrategie, Städtebau und Architektur schlagen.  

Links – Erdgeschoss; Rechts – 1. Obergeschoss

Strategie trifft Umsetzung  

Wir entwickelten eine flexible Lösung, die Denkmalschutz, neue Anforderungen und die Entwicklung des gesamten Areals zusammendenkt. Für die 663 m² große Halle, früher als Stahllager genutzt, im ehemaligen Sozial- und Lagergebäude des Gaswerks Mariendorf planten wir den Ausbau zu drei Werkstätten mit temporären Büro- und Besprechungsräumen. 

Transformation mit System 

Dieses Raum-im-Raum-Prinzip lässt die denkmalgeschützte Gebäudehülle weitgehend unangetastet – das ist die Lösung für die Vorgabe, dass die denkmalgeschützte Krananlage weiterhin nutzbar ist.
Die modularen Einbauten sind industriell herstellbar, anpassbar und reversibel und lassen sich bei Bedarf auch auf andere Gebäude des Areals übertragen.  
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Unser Leistungsspektrum reicht von Storytelling und Designguide über den Bauteilkatalog für die Denkmalschutzbehörde bis zu Planung LP 1–7, Ausschreibung, Vergabe und Künstlerische Oberleitung (KOL). 

So wird aus Erfahrung am Standort konkrete Transformation im Bestand: nicht als isolierter Innenausbau, sondern als Baustein einer langfristigen Arealentwicklung. 

Fotos: Tor Harrison I Martin Miseré I Kinzo
Kunde BMDF Gewerbepark Berlin-Mariendorf GmbH & Co. KG / Investa
Jahr 2025–2026
Ort Berlin-Tempelhof, Marienpark
BGF 663 m²
Architektur Denkmalgeschützte Industriehalle auf dem ehemaligen Gaswerksgelände Mariendorf
Typologie Quartiersentwicklung, Bauen im Bestand, Denkmal, Revitalisierung von Industriearchitektur
Scope PL 1-7, KOL, Storytelling/Designguide, Bauteilkatalog für Denkmalschutzbehörde